26.11.2010

Ist Eiweiß aus Fleisch lebenswichtig?

Ein Neugeborenes verdoppelt sein Gewicht, seine Muskelmasse und alles, wozu Eiweiß gebraucht wird, innerhalb von 6 Monaten. In 100 g Muttermilch sind aber nur 2 g Eiweiß als Strukturbaustein des Lebens und eine winzige Menge an Fetten und Kohlenhydraten enthalten.

Wo kommen dann die Eiweißbausteine, das sind die Aminosäuren, her? Können wir sie selbst herstellen, also assimilieren wie die Pflanzen? Amerikanische und russische Wissenschafter haben herausgefunden, dass der Organismus unmittelbar aus der Atmosphäre Stickstoffverbinden auffangen kann. Setchenow hat im arteriellen Blut einen höheren Stickstoffanteil (aus der Luft eingeatmet) als im venösen Blut gemessen. Es liegt der Schluss nahe, dass der menschliche Körper den Stickstoff aufgenommen und daraus Aminosäuren gebaut hat. Nach Berechnungen von Wolski kann der Mensch beim Atmen bis zu 18 Gramm Stickstoff / Tag aufnehmen und daraus könnten täglich 112 Gramm Eiweiß im Körper gebildet werden, also mehr als die Ernährungswissenschaft empfiehlt.

Produzieren die Bakterien im Dickdarm auch Aminosäuren? In seinem Buch „Theorie einer adäquaten Ernährung und Trophologie“ schreibt Ugelew: “Offenbar ist Dank der Anwesenheit von Stickstoff bindenden Bakterien im Magen-Darm-Trakt eine tatsächliche Bindung von atmosphärischem Stickstoff und seine Aufnahme in den biologischen Zyklus möglich, unter Umgehung des Zwischengliedes der pflanzlichen Lebensmittelkette.“

In seinem Buch „Die Bindung von Stickstoff durch Pflanzen und Tiere“ beschreibt 1970 Gorki interessante Experimente. Setzt man eine Pflanze unter eine Glasglocke und entfernt daraus den Stickstoff, so geht die Pflanze ein. Embryonen höherer Tiere bekamen unter denselben Bedingungen Missbildungen. Auch bei Hühnereiern, von denen man annehmen müsste, dass sie den Embryo von Anfang an mit allem versorgen, was er für eine normale Entwicklung braucht, hatte der Entzug von Stickstoff Missbildungen zur Folge.

Bei Menschen die sich eiweißreich ernähren, ist die ausgeatmete Luft mit Stickstoff angereichert. Bei Menschen, die sich vegetarisch ernähren, ergab ein Versuch im Labor, dass sich der Stickstoffgehalt in der Raumluft reduzierte.

Das ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass der Mensch Stickstoff assimilieren kann und der ausgeatmete Stickstoff aus einem Überschuss an Eiweiß kommt.

Der Eiweißbedarf des Menschen aus Lebensmitteln ist offensichtlicher geringer als die weit verbreitete Meinung von 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Wie kam es eigentlich zu den Normen der Ernährungswissenschaften? Man hat Mitte des 19. Jahrhunderts untersucht, was die Menschen in Deutschland, die nach dem Stand der damaligen Medizin als gesund galten, im Mittel so essen. Dann hat man die Nahrung analysiert nach Ihren Bestandteilen und somit festgelegt, was der Bedarf an Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten ist. Wenn diese Leute sich damals falsch ernährt haben, einen ungesunden Lebensstil hatten, so ist diese ganze Zahlenspielerei ein falscher Zauber. Allerdings gilt dies in der Ernährungswissenschaft bis heute.

Vegetarier oder Veganer leben prächtig und haben keinen Eiweißmangel. Der Eiweißgehalt der pflanzlichen Nahrung reicht völlig aus. Es ist ein Märchen der Politik und Fleisch produzierenden Industrie, dass Fleisch ein Stück Lebenskraft sei. Im Gegenteil: Fleisch verschlackt den Darm und ist entzündungsfördernd.

Solche Märchen sind in der Ernährung nicht selten. Die Lebensmittelindustrie verdient eine Menge Geld mit fettreduzierten Produkten, aber nicht das Fett, sondern die Kohlenhydrate machen fett. Giftige Zuckeraustauschstoffe (Süßstoffe) sollen Kalorien einsparen. Aber das funktioniert nicht, weil unser Organismus sich hier nicht täuschen lässt. Die Leute essen unbewußt mehr und nehmen dadurch mehr Kalorien auf.

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Ist der Mensch ein Fleischfresser, Pflanzenfresser oder Allesfresser?

Raubtiere als Fleischfresser haben wesentlich mehr Salzsäure im Magen als Menschen, um das Fleisch zu zersetzen. Ihr Darm ist im Vergleich zum Menschen sehr kurz, damit der Fleischabfall schnell ausgeschieden wird. Raubtiere haben Reißzähne, aber keine Mahlzähne, um Pflanzen zu zerkleinern. Pflanzenfresser haben einen viel längeren Darm und zum Teil auch mehrere Mägen, nur Grünzeug ist eben nicht so energiereich. Der Mensch ist von seiner natürlichen Anlage und Anatomie ein Frucht- und Knollenfresser, also mehr ein Pflanzenfresser, auch wenn er als Allesfresser auch Fleisch verdauen kann. In der Steinzeit war es auch erfolgreicher, Obst und Knollen zu sammeln. Das Jagdglück war nur selten erfolgreich. Eine artgerechte Ernährung ist mehr pflanzlicher Natur, so sind wir von der Natur her programmiert. Je nach Jagdglück einmal die Woche Fleisch reicht, wenn man nicht zum Vegetarier werden will, was übrigens immer mehr Menschen tun, weil es ihnen dann einfach besser geht.

Aber ist ein übermäßiger Fleischverzehr auch gesund? Ethnologische Untersuchungen bei nativen Bevölkerungsgruppen zeigen, dass diejenigen länger leben und gesünder sind, wenn sie sich vegetarisch ernährten. Das gibt zu denken. Fleischabfall verschlackt den Dickdarm. Die im Fleisch enthaltene Arachidonsäure fördert Entzündungsprozesse.

Nach dem 2.Weltkrieg gab es in der Regel nur 1-mal die Woche Fleisch, den Sonntagsbraten. Hatten diese Kinder ein Eiweißdefizit? Wohl nicht, denn sie sind doch zu prächtigen Erwachsenen herangewachsen.

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Ist der Mensch ein Fleischfresser oder ein Pflanzenfresser oder ein Allesfresser ?

der Mensch ist ein Allesfresser mit einer Präferenz zu pflanzlicher Kost.
Das ein Mensch Fleisch essen kann sieht man an folgenden Details.
Gebiss
Gallenblase
Enzymapparat

Das Gebiss hat Reißzähne und eine Zusammensetzung, die für einen Genuß von Fleisch sprechen. Reine Pflanzenfresser haben keine Reißzähne.
Dito haben reine Pflanzenfresser keine Gallenblase, weil es so gut wie nie zu Fettstößen kommt. Bei Fleischfressern, die größere Mengen Fleisch und Fett fressen (Jagdglück) muß schnell eine größere Menge Galle zur Verfügung stehen.
Enzymapparat:
Die Proteasen und Lipasen, das sind Enzyme die die Eiweisse und Fette abbauen, sind sehr eng mit denen verwandt, die reine Fleischfresser haben. Auch die Menge, die im Bedarffall aus dem Pankreas (Bauchspeicheldrüse) exprimiert werden kann, sprich dafür, daß Fleischgenuß schon länger vorkommt.

Andererseits gibt es Merkmale, die für eine Verdauung von Pflanzennahrung ausgelegt sind.
Darmlänge
Darmstruktur
Darmflora

Der Darm ist deutlich kürzer als der von reinen Pflanzenfressern, aber auch deutlich länger als bei reinen Fleischfressern
Die Struktur entspricht auch recht gut der von Pflanzenfressern
Die Darmflora im Enddarm auch.

Fazit:
Der Mensch kann Fleich essen, muß es aber nicht.

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09.07.2008

Zunahme der Gewalt an Schulen

Am eigenen Leib müssen meine Kinder erfahren, wie hilflos Schulleitung und Lehrer heutzutage an der Pestalozzi Grundschule in Rheinstetten gegenüber Gewalttätern sind. Regelmäßig werden Arme verbogen, verrenkt und gezerrt. Schläge mit harten Gegenständen auf den Kopf oder das Entwenden von Schulmaterialien sind an der Tagesordnung, und das nicht erst in der vierten Klasse sondern bereits bei der ersten Klasse angefangen.
Diese Gewalt kommt jedoch nicht plötzlich mit dem Eintritt in die Schule. Sie fängt bereits im Kindergarten an. Stellt man die Eltern solcher gewalttätigen Kinder zur Rede, erntet man außer Hohn und Spott auch die Erkenntnis über viel zu sorglose Eltern, die der Meinung sind, Kinder erziehen sich von selbst, ohne äußere Einwirkung. Nun bliebe die Hoffnung, die Erzieher des Kindergartens könnten diesen elterlichen Mangel richten, wenn diese nicht, völlig eingeschüchtert von der elterlichen Gewalt gegen sie selbst und leider auch gegen die eigenen Kinder, alles wehrlos über sich ergehen ließen.
Alle Angaben entsprechen eigenen Recherchen und Gesprächen mit allen genannten Parteien und anderen geschädigten Eltern.
Die Chancengleichheit steht ebenso auf dem Spiel, durch Einschüchterung und Schulausfälle wegen Verletzung.

08.07.2008

Akuter Fachkräftemangel in Deutschland

"... Ruf nach Zuwanderern" so stand es heute bei n-tv.de in den Nachrichten.
Sorry, aber das macht mich wirklich traurig. Wo sind wir denn jetzt hingekommen? Hallo? Das hier ist Deutschland, das Land der Denker und Ideen! Das Land der Fleißigen und Tapferen!
Wie wäre es mal mit etwas mehr Mut und Selbstvertrauen. Bilden wir uns doch einfach unsere Fachkräfte selbst aus.
Wo? In den Firmen, die sie brauchen.
Wie? So wie immer: Du mir zeigen wie geht, ich machen nach. ;)
Wer? Die, die die Anforderungen definieren.
Wen? Die, die wollen und können. (Und wer macht dann deren Job? Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer Anfrage beim Arbeitsamt nach Ausbildungssuchenden?)
Wann? An alle CEOs: JETZT oder nie! (Oder anders: Wenn nicht JETZT, wann dann?)

07.05.2008

Kinder brauchen ein Idol innerhalb der Familie (sonst suchen sie es außerhalb) bspw. um deren Ziele zu verinnerlichen, um ihnen zu gefallen.
Bspw. frug mich meine Oma immer, was ich später einmal werden wolle, worauf ich eines Tages mit Pilot antwortete, was sie zum Anlass nahm, stolz auf mich zu sein, wodurch ich wiederum motiviert war, die dazu notwendigen schulichen Leistungen zu erbringen.

26.03.2008

Nisargadatta Maharaj

To all of them he gave hope that "beyond the real experience is not the mind, but the self, the light in which everything appears...the awareness in which everything happens."

Nothing can trouble you but your own imagination. (I AM THAT p.113)

General knowledge develops the mind, no doubt. But if you are going to spend your life in amassing knowledge, you build a wall round yourself. To go beyond the mind, a well-furnished mind is not needed. (p50)

The window is the absence of the wall, and it gives air and light because it is empty. Be empty of al mental content, of all imagination and effort, and the very absence of obstacles will cause reality to rush in. (p260)

Leave it all behind you. Forget it. Go forth, unburdened with ideas and beliefs. Abandon all verbal structures, all relative truth, all tangible objectives. (p340)

All are mere words, of what use are they to you? You are entangled in the web of verbal definitions and formulations. Go beyond your concepts and ideas; in the silence of desire and thought the truth is found. (p295)

Too much analysis leads you nowhere. There is in you the core of being which is beyond analysis, beyond the mind. You can know it in action only. The legitimate function of the mind is to tell you what is not. But if you want possitive knowledge, you must go beyond the mind. (p341)


Before you can know anything directly, non-verbally, you must know the knower. So far, you took the mind for the knower, but it is not so. The mind clogs you up with images and ideas, which leave scars in memory. You take remembering to be knowledge. True knowledge is ever fresh, new, unexpected. It wells up from within. When you know what you are, you also are what you know. Between knowing and being there is no gap. (p520)

Consciousness, being a product of conditions and circumstances, depends on them and changes along with them. What is independent, uncreated, timeless and changeless and yet ever new and fresh is beyond the mind. When the mind thinks of it, the mind dissolves and only happiness remains. (p488)

[With self-awareness] you grow more intelligent. In awareness you learn, in self-awareness you learn about yourself. Of course, you can only learn what you are not. To know what you are, you must go beyond the mind. Awareness is the point at which the mind reaches out beyond itself into reality. In awareness you seek not what pleases, but what is true. (p346)

Stop making use of your mind and see what happens. Do this one thing thoroughly. That is all. (p197)