27.01.2011

Kuhmilch schädigt Babys

Kuhmilch lässt Babygehirne verkümmern

Da Kuhmilch aus einem Kalb eine Kuh (mit einem Höchstalter von etwa 25 Jahren) machen soll, ist davon auszugehen, dass sie auch diejenigen Stoffe enthält, die beispielsweise für die Entwicklung eines Wiederkäuermagens nötig sind, die man für ein schönes Fell braucht und solche, die einen innerhalb kurzer Zeit zu einem schwergewichtigen und im Vergleich zum Menschen eher kurzlebigen Wesen heranwachsen lassen.

Da die Kuh keinen gesteigerten Wert auf hohen Intellekt, auf Fortschritt, Kultur oder auf Wissenschaften legt (dafür aber - wenn man sie ließe - im Einklang mit der Natur leben könnte, ohne diese zu zerstören - was den meisten Menschen heute nicht gelingt), ist ihre Milch von Natur aus nicht mit solchen Stoffen ausgestattet, die ein besonders hoch entwickeltes Gehirn entstehen lassen.

Wenn Sie Ihrem Kind Kuhmilch geben, erhält das Babygehirn jene Nährstoffe, die ein Kälberhirn benötigt, jene Nährstoffe aber, die ein im Wachstum inbegriffenes Menschengehirn benötigen würde, fehlen! Das Gehirn Ihres Kindes leidet mit einer auf Kuhmilch basierenden Ernährung also permanenten Hunger!

Begünstigt Kuhmilch Diabetes?

Kuhmilch enthält im Vergleich zur menschlichen Muttermilch sehr wenig Linolsäure, weniger Eisen, weniger Niacin, weniger Vitamin C, dafür doppelt soviel Eiweiß (Kasein, welches im Verdacht steht, Zivilisationserkrankungen, wie auch Diabetes Typ 1, Herzkrankheiten, Autismus*, Schizophrenie u.v.a. zu begünstigen).

Das Kasein der Kuhmilch ist eine klebrige, für Menschen kaum verdauliche Eiweißart. Das menschliche Muttermilcheiweiß Albumin ist für Menschenkinder dagegen äußerst leicht verdaulich. Menschliche Muttermilch enthält 6,8 % Laktose, was für die Entwicklung und Leistung eines so komplexen Organes wie des menschlichen Gehirns notwendig ist. Die Kuhmilch enthält jedoch nur 3,8 %, was für ein Kuhgehirn völlig ausreichend ist...

Eisenmangel ?

In der Diskussion um die gesundheitlichen Vorteile von Fleisch als Nahrungsmittel für den Menschen wird immer wieder gern das Argument angeführt:
Pflanzliches Eisen sei deutlich schlechter vom Körper verwertbar als tierisches Eisen.

Nehmen wir mal an, diese Aussage sei korrekt, dann stellen sich doch folgende Fragen:

1. Was bedeutet es tatsächlich, wenn man von besserer Verwertbarkeit spricht?

2. Hat eine "schlechtere" Verwertbarkeit pflanzlichen Eisens eine gesundheitliche Bedeutung für den Menschen? Und wenn ja, ist diese eher negativ oder möglicherweise sogar positiv zu bewerten?


Zu 1.
Von einer guten Verwertbarkeit eines Nährstoffs für den Körper spricht man, wenn er bei der Verdauung gut aufgenommen und verstoffwechselt werden kann. Diese wird auch Bioverfügbarkeit genannt. Ob sie hoch ist, d.h. ein großer Anteil aus der Nahrung aufgenommen werden kann, oder niedrig, hängt zum einen von der Beschaffenheit des Stoffes selbst ab (z.B. können manche Formen von Eisen besser aufgenommen werden als andere) und zum anderen vom Zusammenspiel mit anderen Faktoren (z.B. kann die Aufnahme von Eisen durch Vitamin C erhöht werden).
So ist bei der Resorption von Eisen aus Lebensmitteln beispielsweise sehr wohl relevant, ob der Körper einen hohen Eisenspeicherstatus vorweisen kann oder bereits einen Eisenmangel aufweist. Dieser Status entscheidet nämlich sehr wohl mit darüber, ob das Eisen aus der Nahrung stärker resorbiert wird. Der menschliche Körper verfügt offensichtlich über Mechanismen, die es ihm erlauben, hier aktiv regulierend einzugreifen. Ist der Speicherstatus niedrig, wird die Resorption verbessert.


Zu 2.
Bei der Vegetarier-Studie des Bundesgesundheitsamtes Berlin stellte man Folgendes fest: «Unsere Untersuchungen ergaben niedrigere Eisen- und Hämoglobinwerte bei weiblichen Vegetariern. Klinisch verwertbare Folgerungen konnten daraus jedoch nicht gezogen werden. Zudem tritt in letzter Zeit eine andere Bewertung des sogenannten Eisenmangels in den Vordergrund. Es gibt sogar Wissenschaftler, die niedrigeres Serumeisen für gesundheitlich vorteilhaft halten.»
Die Berliner Studie ist nicht die einzige, die über dieses Thema gemacht wurde. Alle seriös durchgeführten Studien kommen zu einem ähnlichen Ergebnis.
Aus der Arbeit des Instituts für Ernährungswissenschaft der
Justus-Liebig-Universität Giessen kann man entnehmen: «Eisenwerte von Vegetariern liegen durchschnittlich im unteren Normbereich. Da die Standardwerte auf Messungen mit fleischessenden Personen beruhen, wird derzeit diskutiert, ob diese für alle Menschen verbindlich sind. Die Diskussion wird durch die Feststellung belebt, dass Eisenwerte im unteren Normbereich einen gewissen Schutz gegen Infektionskrankheiten und Herzinfarkt bieten.»
Einige Studien gehen sogar noch weiter und sehen einen Zusammenhang zwischen vielen Zivilisationskrankheiten und zuviel Eisen. Dies gilt insbesondere für die Alzheimerkrankheit, da dabei ein abnorm hoher Eisengehalt im Gehirn feststellbar ist.

Dies wiederum korreliert mit der Tatsache, dass Fleisch Eisen in relativ hoher Konzentration enthält und die Alzheimer-Krankheit insbesondere in Ländern mit stetig wachsendem Fleischkonsum (z.B. USA) extreme Zuwachsraten zu verzeichnen hat. Mangels effizienter Ausscheidungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers (wie dies bei den anderen Spurenelementen z.B. durch den Urin der Fall ist), kann durch einen hohen Fleischkonsum daher auch der Körper mit einer hohen Eisenkonzentration stark belastet werden.

Die Informations- und Dokumentationsstelle am Institut für Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Giessen meint zu den Eisenwerten von Vegetariern: «Untersuchungen mit Vegetariern und Vegetarierinnen ergaben allerdings, dass bei Männern keine und nur bei 17% der Frauen geringe Abweichungen der Serum-Eisenwerte nach unten zu verzeichnen waren. Als mögliche Erklärung wird eine Erhöhung der Resorptionsrate unter Eisenmangelbedingungen genannt. Auch konnten keine Anhaltspunkte gefunden werden, dass der um etwa 10% niedrigere Serum-Eisenspiegel mit irgendwelchen Krankheiten verbunden war. Im Gegenteil: Es steht sogar ein geringeres Infektionsrisiko und eine Verringerung des Herzinfarktrisikos bei Frauen zur Diskussion.[...]»

Fazit:
Es scheint also so zu sein, dass eine potentiell "schlechtere" Verwertbarkeit von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln für den menschlichen Körper eine tiefere Bedeutung zu haben scheint. Ein zu hoher Eisenspiegel scheint unserer Gesundheit entgegen landläufiger und immer wieder gerne geäußerten Meinungen offensichtlich gar nicht zuträglich zu sein. Zuviel Eisen macht uns krank. Ein geringerer Eisenspiegel im Blut schützt vor Infektionen und verringert das Herzinfarktrisiko. Verkürzt könnte man sogar sagen: Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln ist gesünder!

Quellen:
- Prof. Dr. H. Rottka, Berlin. Beispiel einer Studie die vor zuviel Eisen warnt: Association Between Body Iron Stores and the Risk of Acute Myocardial Infarction in Men
- C. Leitzmann und P. Michel: Alternative Kostformen aus ernährungsphysiologischer Sicht, Akt. Ernährungsmedizin 18
- Kieffer, Felix: Wie Eisen und andere Spurenelemente die menschliche Gesundheit beeinflussen: Eine Neubeurteilung alter Erfahrungen, 1993; nach einem Vortrag, gehalten zur 104. Jahresversammlung der Schweiz. Gesellschaft für Lebensmittel- und Umweltchemie vom 11. September 1992 in Les Diablerets.
- http://www.uni-giessen.de/cms/
- http://www.vebu.de/alt/nv/dv/__Studien_mit_Vegetariern.htm#Eisen
- http://www.vegetarismus.ch/info/17.htm

Mythos Eiweiß

Der Mythos vom Eiweissmangel

Dies ist ein Mythos, der leider sogar von Ernährungsberatern mit nur oberflächlichem, rein theoretischem Wissen über die vegetarische Ernährung noch immer verbreitet wird. Deshalb findet man in vielen Büchern auch heute noch so genannte Eiweisskombinationstabellen, an die sich, gemäss dieser Theorie, die Vegetarier halten sollten, um das pflanzliche Eiweiss auf das Niveau tierischen Eiweisses aufzuwerten. Diese Vorstellung hält sich offenbar noch hartnäckiger als der Mythos vom Eisenreichtum im Spinat.


Hier die Entstehungsgeschichte des Mythos:

Er wurde mit einer Kombinationstabelle von der Autorin Frances Moore Lappe in die Welt gesetzt. Sie schrieb 1971 das bekannte und viel beachtete Buch «Diet for a Small Planet». Die Autorin hat ihren damaligen Fehler längst eingesehen und bereits in der 2. Auflage ihres Buches von 1976 korrigiert. Hier die Stellungnahme von Frau Lappe:
«1971 unterstrich ich die Wichtigkeit von Eiweissergänzungen. Ich nahm an, dass man nur ausreichend mit Eiweiss versorgt sein könne (ohne gleichzeitig zu viele Kalorien zu konsumieren), wenn man pflanzliches Eiweiss so kombiniert, dass es vom Körper wie tierisches Eiweiss verwertbar ist. Im Kampf gegen den Mythos, dass nur über Fleisch Eiweiss von hoher Qualität erhältlich ist, habe ich einen anderen Mythos geschaffen. Ich vermittelte den Eindruck, dass man bei einer fleischlosen Ernährung seine Nahrungsmittel sehr sorgfältig aussuchen muss, um genügend Eiweiss zu erhalten. Tatsächlich ist es aber viel einfacher als gedacht.»

[...]

Woher kommt der Glaube, dass tierisches Eiweiss höherwertiger sei als pflanzliches?

Immer wieder trifft man in Ernährungsbüchern Tabellen über die Wertigkeit verschiedener Eiweissarten. Dabei steht an oberster Stelle jeweils das Ei, gefolgt von den anderen tierischen Nahrungsmitteln. Woher stammt diese Tabelle?
Im Jahre 1914 machten zwei Wissenschaftler (Osborn und Mendel) Fütterungsversuche an Ratten. Dabei stellten sie fest, dass die Ratten mit Ei-Eiweiss am schnellsten an Gewicht zulegten (gefolgt von anderen tierischen Eiweissen). Wie es in der damaligen Zeit üblich war, bewerteten sie dies als sehr positiv. So kam es, dass man das Ei-Eiweiss als das beste festlegte. Obwohl ein solcher Versuch natürlich keinerlei Aussagekraft auf die gesundheitlichen Auswirkungen des Eiweisses auf Ratten (und schon gar nicht auf den Menschen) hat, bildete er die Grundlage für alle künftigen Wertigkeitstabellen.
Allerdings: Der Versuch wurde später wiederholt und weitergeführt. Das Ergebnis war, dass die Lebenserwartung der Ratten, die mit pflanzlichem Eiweiss gefüttert wurden, wesentlich höher war. Die Wertigkeitseinteilung entspricht also kaum dem Gesundheitswert des Eiweisses. Im besten Fall sagt sie aus, dass man von einem bestimmten Nahrungsmittel weniger konsumieren muss als von einem anderen, um gleichviel Körpermasse aufzubauen. Dies ist auch einfach nachzuvollziehen: Da auch der Mensch ein Tier aus Fleisch und Blut ist, entsprechen tierische Eiweisse eher dem Eiweiss, aus dem der Mensch aufgebaut ist. Deshalb enthält tierisches Eiweiss auch die optimale Zusammensetzung, wenn es darum geht, möglichst schnell viel Körpermasse aufzubauen. Dass dies jedoch nicht positiv zu bewerten ist, lässt sich aber leicht einsehen:

1. Übergewicht gilt heute weder als erstrebenswertes Ziel noch als gesundheitsfördernd.

2. Da der Mensch kein echter Fleischesser (wie z.B. eine Raubkatze) ist, fehlt ihm ein effizienter Mechanismus zur Ausscheidung grosser Mengen überschüssigen Eiweisses.


"bereits 1959 konnte man im Editorial der renommierten medizinischen Fachzeitschrift «The Lancet» lesen:
«Früher galten pflanzliche Eiweisse als zweitklassig und gegenüber dem erstklassigen tierischen Eiweiss als minderwertig. Diese Unterscheidung wurde allerdings mittlerweile revidiert.»

Später wurde diese Erkenntnis noch klarer. Beim Jahrestreffen der Amerikanischen Gesellschaft für den Fortschritt der Wissenschaften sagte der angesehene Ernährungsforscher Dr. John Scharffenberg in seinem Vortrag Anfang der 80er Jahre:
«Lassen Sie mich nochmals festhalten, dass es sogar für experimentelle Zwecke überaus schwierig ist, eine dem Kalorienbedarf eines aktiven Erwachsenen genügende Kostform zusammenzustellen, die zu einem Eiweissmangel führen könnte.»

[...]


Aber wie viel Eiweiss benötigt der Mensch eigentlich?

Diese Frage wurde im letzten Jahrhundert praktisch in jedem Jahrzehnt anders beantwortet. Doch auch wenn man nur die aktuellen Angaben berücksichtigt, erhält man je nach Organisation, welche man befragt, ganz unterschiedliche Antworten. Eines lässt sich jedoch aus den sich ständig ändernden Angaben festhalten: Die Eiweisszufuhrempfehlungen sanken in den letzten Jahrzehnten drastisch. Heute werden etwa täglich 0,8 g Eiweiss pro kg Körpergewicht empfohlen.9 Bezüglich der Konzentration des Eiweisses in der Nahrung ist es auch interessant zu wissen, dass die menschliche Muttermilch nur rund 1,2 % Eiweiss enthält (bzw. 8,1% in der Trockenmasse) und damit das im stärksten Wachstum begriffene Kind optimal versorgt ist. Zum Vergleich: Der Eiweissgehalt von Hülsenfrüchten beträgt 10–15 %. Wegen der Eiweissmenge braucht sich also niemand Sorgen zu machen. Wenn man sich zudem abwechslungsreich pflanzenbasiert ernährt, hat man auch die Sicherheit, von allen notwendigen Aminosäuren genügend zu erhalten, ohne den Körper zu belasten." ..

Quelle: http://www.vegetarismus.ch/heft/2001-4/eiweiss.htm

26.11.2010

In Symbiose mit unseren kleinen Helfern im Darm

Mit den Dickdarmbakterien lebt der Mensch in einer Symbiose, ohne diese Bakterien würde der Mensch sterben. Diese Bakterien ernähren sich aber nicht von den Fleischabfällen unserer Kost, sondern von den Pflanzenfasern, die wir nicht aufspalten können. Wir nennen diese Ballaststoffe. Als überwiegender Fleischfresser würden die Dickdarmbakterien also verhungern.

Die Dickdarmbakterien fungieren in der Bauchhöhle als Zentralheizung, indem sie mit ihrer Verdauung Wärme absondern und so alle unsere inneren Organe wärmen. Ist die Mikroflora gestört, werden Sie leicht frieren. Hegen Sie diese Ihre wichtigen kleinen Helfer und töten Sie diese nicht durch leichtfertige Antibiotika Einnahme schon bei einer kleinen Erkältung ab.

Denken Sie auch daran, dass diese Bakterien offensichtlich auch Stickstoff binden können und der Körper daraus essentielle Aminosäuren bilden kann.

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Ist Eiweiß aus Fleisch lebenswichtig?

Ein Neugeborenes verdoppelt sein Gewicht, seine Muskelmasse und alles, wozu Eiweiß gebraucht wird, innerhalb von 6 Monaten. In 100 g Muttermilch sind aber nur 2 g Eiweiß als Strukturbaustein des Lebens und eine winzige Menge an Fetten und Kohlenhydraten enthalten.

Wo kommen dann die Eiweißbausteine, das sind die Aminosäuren, her? Können wir sie selbst herstellen, also assimilieren wie die Pflanzen? Amerikanische und russische Wissenschafter haben herausgefunden, dass der Organismus unmittelbar aus der Atmosphäre Stickstoffverbinden auffangen kann. Setchenow hat im arteriellen Blut einen höheren Stickstoffanteil (aus der Luft eingeatmet) als im venösen Blut gemessen. Es liegt der Schluss nahe, dass der menschliche Körper den Stickstoff aufgenommen und daraus Aminosäuren gebaut hat. Nach Berechnungen von Wolski kann der Mensch beim Atmen bis zu 18 Gramm Stickstoff / Tag aufnehmen und daraus könnten täglich 112 Gramm Eiweiß im Körper gebildet werden, also mehr als die Ernährungswissenschaft empfiehlt.

Produzieren die Bakterien im Dickdarm auch Aminosäuren? In seinem Buch „Theorie einer adäquaten Ernährung und Trophologie“ schreibt Ugelew: “Offenbar ist Dank der Anwesenheit von Stickstoff bindenden Bakterien im Magen-Darm-Trakt eine tatsächliche Bindung von atmosphärischem Stickstoff und seine Aufnahme in den biologischen Zyklus möglich, unter Umgehung des Zwischengliedes der pflanzlichen Lebensmittelkette.“

In seinem Buch „Die Bindung von Stickstoff durch Pflanzen und Tiere“ beschreibt 1970 Gorki interessante Experimente. Setzt man eine Pflanze unter eine Glasglocke und entfernt daraus den Stickstoff, so geht die Pflanze ein. Embryonen höherer Tiere bekamen unter denselben Bedingungen Missbildungen. Auch bei Hühnereiern, von denen man annehmen müsste, dass sie den Embryo von Anfang an mit allem versorgen, was er für eine normale Entwicklung braucht, hatte der Entzug von Stickstoff Missbildungen zur Folge.

Bei Menschen die sich eiweißreich ernähren, ist die ausgeatmete Luft mit Stickstoff angereichert. Bei Menschen, die sich vegetarisch ernähren, ergab ein Versuch im Labor, dass sich der Stickstoffgehalt in der Raumluft reduzierte.

Das ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass der Mensch Stickstoff assimilieren kann und der ausgeatmete Stickstoff aus einem Überschuss an Eiweiß kommt.

Der Eiweißbedarf des Menschen aus Lebensmitteln ist offensichtlicher geringer als die weit verbreitete Meinung von 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Wie kam es eigentlich zu den Normen der Ernährungswissenschaften? Man hat Mitte des 19. Jahrhunderts untersucht, was die Menschen in Deutschland, die nach dem Stand der damaligen Medizin als gesund galten, im Mittel so essen. Dann hat man die Nahrung analysiert nach Ihren Bestandteilen und somit festgelegt, was der Bedarf an Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten ist. Wenn diese Leute sich damals falsch ernährt haben, einen ungesunden Lebensstil hatten, so ist diese ganze Zahlenspielerei ein falscher Zauber. Allerdings gilt dies in der Ernährungswissenschaft bis heute.

Vegetarier oder Veganer leben prächtig und haben keinen Eiweißmangel. Der Eiweißgehalt der pflanzlichen Nahrung reicht völlig aus. Es ist ein Märchen der Politik und Fleisch produzierenden Industrie, dass Fleisch ein Stück Lebenskraft sei. Im Gegenteil: Fleisch verschlackt den Darm und ist entzündungsfördernd.

Solche Märchen sind in der Ernährung nicht selten. Die Lebensmittelindustrie verdient eine Menge Geld mit fettreduzierten Produkten, aber nicht das Fett, sondern die Kohlenhydrate machen fett. Giftige Zuckeraustauschstoffe (Süßstoffe) sollen Kalorien einsparen. Aber das funktioniert nicht, weil unser Organismus sich hier nicht täuschen lässt. Die Leute essen unbewußt mehr und nehmen dadurch mehr Kalorien auf.

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Ist der Mensch ein Fleischfresser, Pflanzenfresser oder Allesfresser?

Raubtiere als Fleischfresser haben wesentlich mehr Salzsäure im Magen als Menschen, um das Fleisch zu zersetzen. Ihr Darm ist im Vergleich zum Menschen sehr kurz, damit der Fleischabfall schnell ausgeschieden wird. Raubtiere haben Reißzähne, aber keine Mahlzähne, um Pflanzen zu zerkleinern. Pflanzenfresser haben einen viel längeren Darm und zum Teil auch mehrere Mägen, nur Grünzeug ist eben nicht so energiereich. Der Mensch ist von seiner natürlichen Anlage und Anatomie ein Frucht- und Knollenfresser, also mehr ein Pflanzenfresser, auch wenn er als Allesfresser auch Fleisch verdauen kann. In der Steinzeit war es auch erfolgreicher, Obst und Knollen zu sammeln. Das Jagdglück war nur selten erfolgreich. Eine artgerechte Ernährung ist mehr pflanzlicher Natur, so sind wir von der Natur her programmiert. Je nach Jagdglück einmal die Woche Fleisch reicht, wenn man nicht zum Vegetarier werden will, was übrigens immer mehr Menschen tun, weil es ihnen dann einfach besser geht.

Aber ist ein übermäßiger Fleischverzehr auch gesund? Ethnologische Untersuchungen bei nativen Bevölkerungsgruppen zeigen, dass diejenigen länger leben und gesünder sind, wenn sie sich vegetarisch ernährten. Das gibt zu denken. Fleischabfall verschlackt den Dickdarm. Die im Fleisch enthaltene Arachidonsäure fördert Entzündungsprozesse.

Nach dem 2.Weltkrieg gab es in der Regel nur 1-mal die Woche Fleisch, den Sonntagsbraten. Hatten diese Kinder ein Eiweißdefizit? Wohl nicht, denn sie sind doch zu prächtigen Erwachsenen herangewachsen.

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Ist der Mensch ein Fleischfresser oder ein Pflanzenfresser oder ein Allesfresser ?

der Mensch ist ein Allesfresser mit einer Präferenz zu pflanzlicher Kost.
Das ein Mensch Fleisch essen kann sieht man an folgenden Details.
Gebiss
Gallenblase
Enzymapparat

Das Gebiss hat Reißzähne und eine Zusammensetzung, die für einen Genuß von Fleisch sprechen. Reine Pflanzenfresser haben keine Reißzähne.
Dito haben reine Pflanzenfresser keine Gallenblase, weil es so gut wie nie zu Fettstößen kommt. Bei Fleischfressern, die größere Mengen Fleisch und Fett fressen (Jagdglück) muß schnell eine größere Menge Galle zur Verfügung stehen.
Enzymapparat:
Die Proteasen und Lipasen, das sind Enzyme die die Eiweisse und Fette abbauen, sind sehr eng mit denen verwandt, die reine Fleischfresser haben. Auch die Menge, die im Bedarffall aus dem Pankreas (Bauchspeicheldrüse) exprimiert werden kann, sprich dafür, daß Fleischgenuß schon länger vorkommt.

Andererseits gibt es Merkmale, die für eine Verdauung von Pflanzennahrung ausgelegt sind.
Darmlänge
Darmstruktur
Darmflora

Der Darm ist deutlich kürzer als der von reinen Pflanzenfressern, aber auch deutlich länger als bei reinen Fleischfressern
Die Struktur entspricht auch recht gut der von Pflanzenfressern
Die Darmflora im Enddarm auch.

Fazit:
Der Mensch kann Fleich essen, muß es aber nicht.

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